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Delikatessen

Was im Herbst den Gaumen erfreut

Starnberg's schönste Delikatessen

Saiblinge, Schuster & Sembritzki

Sembritzki gehört für uns zum Starnberger See wie ein Sonnenbad auf dem Steg.

So duftet es auch heute, an diesen schönen Herbsttag, verlockend nach Quiche. Frisch aus dem Ofen verströmt die Spezialität auf dem Tresen ein unwiderstehliches Aroma, das unsere Gaumen wässrig werden lässt. – Wie auch die Ankündigung auf der Schiefertafel: “Saiblinge frisch geräuchert”. Natürlich vom Johann Schuster, dem sympathischen Fischer vom Starnberger See.

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Sembritzki Starnberg

SauenHain

Vor den Toren Berlins geht's saugemütlich zu

Christoph Hauser veranstaltet eine riesengroße Sauerei. Der Berliner Koch tafelt für 200 Leute groß auf: Schwein von Kopf bis Fuß. Die Schweine stammen aus Potsdam und suhlen sich das ganz Jahr unter alten Apfelbäumen. Die Jungbauern sind beglückt, die Spitzenköche begeistert.

Autor Oliver Zelt, Fotos ©SauenHain 

 Auf den Tellern liegt Schweinskopfsülze, in der auch Backen, Füße und der Ringelschwanz verarbeitet sind, ein Stück gebratener Rücken, saftiger Schinken aus dem Nacken und feine Flocken aus dem getrockneten Filet „damit die Gäste wissen, aus wie wenig Filet so ein Schwein besteht“.

Hauser ist Chef im Restaurant „Herz & Niere“ und serviert dort nicht nur die vermeintlichen Edelstücke. Er weiß, so ein Schwein ist schweinisch lecker, ob Hals, Hüfte und Haxe. Deshalb gibt’s bei der spektakulären Sause noch eine kalte Platte mit Zungenwurst und einer Extra-Portion Sülze, Braten mit krosser Kruste, ein Ragout aus Herz und Lunge, pikanten Gulasch und „für jeden Gast 40 Gramm Leberwurst im Gläschen zum mitnehmen“. Mehr lesen

schwein28

Kulinarische Besonderheiten

Auf den Geschmack gekommen ...

Foodhunters Networking

Vernissage Dr. Zietzschmann, Weingut Emil Bauer, Windspiel Gin & die französische Küche des Les Cuisiners

Wenn Foodhunter Winzer, Hersteller, Gastronomen, Künstler zusammenbringet, dann immer in entspanntem Rahmen. So entstand die Idee zur Vernissage mit Dr. Alexander Zietzschmann und seinen Bistro-Aquarellen. Als Location schlug Foodhunter das  “Les Cuisiners” im Lehel vor und hätte es besser nicht treffen können: Chef Jean-Marc Ferrara ist derart begeistert vom Stil, dass die Bilder noch einige Zeit  die Wände seines französischen Restaurants zieren werden.  Hummer, Krabben, Fisch, Geflügel – die Original-Rezepte dazu vom Doc oft nachgekocht und mit der Hand fein darunter gepinselt. “Alexander Zietzschmann kocht begnadet”, meinte einer der Gäste, auf dessen Yacht der Hobby-Künstler einige Tage die Schiffsreise  kulinarisch auf ein Niveau weit über den Meeresspiegel hob.

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Perfekte Ergänzung: die Top-Weine vom Weingut Emil Bauer aus der Pfalz. Martin Bauer war eigens nach München gekommen, um seine Philosophie den Münchnern näher zu bringen. Die waren derart angetan, dass die Weinbegleitung fast in einer Weinorgie endete. “Die Pfälzer sind ja bekannt dafür, gerne viel zu trinken. Aber ihr Münchner steht uns in nichts nach”, schmunzelte der Winzer. – Selber Schuld, lieber Martin, denn Martin Bauer fuhr Großes auf:  “2015er Pinot Noir rosé”,  Riesling “out of space”, Weißburgunder “wonderful days”, Cuvée noir “drunk” und “2015er Gewürztraminer Auslese edelsüß”. – Alle Gerichte von Jean-Marc. perfekt abgestimmt auf die Weine. Vor allem die Trilogie von Tuna-Tatar, “Crusta Nova” Garnelen aus Freising  mit dem 2015er Pinot Noir rosé “enjoy” und “out of space” zum Wildfang Loup de Mer “berauschte” die Gäste. Ein erfrischendes Highlight: das Gurken-Zitronen Eis von Matthias Münz, dem verrückten Eismacher arosiert mit Windspiel Gin.

Die Lust auf diesen Abend begann früh – bereits ab 17 Uhr war die Aperitif-Bar vor dem Restaurant heiß umrundet. Windspiel-Gin aus der Eifel als Einstieg – manch ein Gast derart angetan, dass der ersten, zweiten, dritten Runde auch noch eine vierte folgte. Für alle, die es prickelnd liebten, verwöhnte Martin Bauer mit dem “2013er Riesling Sekt brut nature”. “Dafür lass ich jeden Champagner stehen”, begeisterten sich die Gäste, die sich nicht nur als illustre Gruppe darstellten, sondern auch viele Gemeinsamkeiten entdeckten, um künftig zu “Nett-wörken.”.

Mit dabei u.a.: Dr. Alexander Zietzschmann und Gattin, Dr.med. Michael Toepfer, Christoph von Loeben (Rechtsanwalt) Alfred Zerhusen (Unternehmensberatung), Peter Kiehne (Airbus), Martin Bauer (Weingut Emil Bauer),  Fabian Riedel & Klaus Mendel (Crusta Nova), Barbara Eggerstedt-Fritz (Jaques Weindepot), Ehepaar Scherer (Scherer Herrenmode), Angela Wiegand (Wiegand-Glas), Kiren Alt mit Ehemann (Champor Restaurant), Thorsten Blüher (Prinz Myshkin) Dr. Dirk Müller Busch (Zahnarzt & Bio Olivenöl-Produzent Oli de Santanyi, Mallorca)