Delikates & Regionales

Brunnenkresse

Elf Grad - ideale Wohlfühltemperatur für die Kresse

Brunnenkresse

Ralf Fischer liegt über der Brunnenkresse. Von einem schmalen Brett aus, schneidet er mit einer Sichel die reifen Pflanzen schwungvoll ab. Ralf Fischer genießt den Duft des frisch geernteten Krautes. Es riecht nach Frühling, nach Schärfe und gleichzeitig nach Süße.

Im Winter hat der Erfurter immer wieder zu einem Schwelgbrett gegriffen, einer flachen Matte an einem langen Stab, um die zarten Pflanzen unter Wasser zu halten. Bei Frost würden die feinen Blätter an der Luft bald erfrieren.

Echte Brunnenkresse hat runde, hohle, fünfzehn bis 20 cm lange Stängel mit kleinen dunkelgrünen, saftigen Blättern. Elf Grad warm ist das Quellwasser in Fischers kleinen Bächen und voller wichtiger Mineralstoffe. Sowohl in heißen Sommern wie in strengen Wintern. Beste Wohlfühltemperatur für die Kresse. Mehr lesen.

Streetfood 2.0

Raffiniertes auf die Hand

Streetfood ist längst über die profanen Pommes und Würstchen hinausgewachsen. Inzwischen offerieren Foodtrucks nicht selten feinste Kost auf die Hand. Ein Top-Truck unter den Foodtrucks ist der 11 Meter lange Airstream von Wolfgang Weigler. Catering auf dem Firmenparkplatz, Event auf der grünen Wiese – wenn W.U.F.O aufschlägt, wird das Streetfood salonfähig. Wir haben den Profi nach einem seiner Rezepte gefragt, das auch zuhause für Furore sorgt.

Sein Vorschlag: geröstetes Toastbrot mit hausgemachter Avocado-Mayonnaise und rosa gebratenen Kalbsrücken. Nie hätten wie gedacht, was alles auf so ein Scheibchen passt. Klar, dass bei W.U.F.O sogar der toast selbst gebacken wird. Da allerdings sind wir faul – den haben wir gekauft. Hier geht’s zum Rezept.

Wolfgang Weigler©Michael Stephan

Reisetipps

Genießeradressen

Jahrgangssardinen

Bis zu 10 Jahre in der Dose

Fisch darf nicht alt sein, heißt es. Aber es gibt eine schuppige Spezialität, die muss sogar alt sein: Jahrgangssardinen. 

Am besten im Futter stehen Sardinen im September. Doch nicht in jedem Jahr. Einzig der Fang zu richtigen Zeit und im richtigen Jahr verspricht den Fischern Aussicht auf Top-Qualität für Jahrgangssardinen. Die Fische werden vor Ort verarbeitet: geschuppt, ausgenommen, behutsam im Dampf gegart und danach Stück für Stück in kleine Dosen eingelegt. Meersalz und hochwertiges kaltgepresstes Olivenöl werden zugefügt und die Konserven verschlossen.

Während der Gesetzgeber bei Dosen-Sardinen eine Haltbarkeit von maximal vier Jahren vorschreibt, kann die Jahrgangssardine durchaus bis zu 10 Jahre in einer Dose reifen. Nur mit Weißbrot und Weißwein schmecken Jahrgangssardinen übrigens am besten.

Jahrgangssardinen, Foto foodhunter

Gourmetadressen

Gute Küche, gute Atmosphäre