Costa Rica Cafe

Kaffeekultur, die Umwelt, Mensch und Qualität in Einklang bringt

Rainforest Alliance und Bio-Siegel

Costa Rica Cafe

Costa Rica ist ein junges Kaffeeland – erst vor 250 Jahren wurden die ersten Pflanzen eingeführt. Inzwischen ist der lateinamerikanische Staat ein Kaffeeproduzent der Superlative, von Anfang an vorbildlich, denn Costa Rica setzte die Anbau- und Verarbeitungsabläufe auf ein weltweit vorbildliches Leistungsniveau. So tragen heute strenge Wasserverordnungen und Umweltschutzauflagen ebenso zur hervorragenden Qualität der Bohnen bei wie die günstigen klimatischen Bedingungen.

Costa Rica Cafe besteht zu 100 % aus Arabica-Bohnen und beweist eindrucksvoll, wie erfolgreich die Allianz von Umweltschutz und Rendite sein können Mit durchschnittlich 1600 Kilogramm werden hier die höchsten Erträge pro Hektar überhaupt erzielt und die etwa 300 Arabica-Spitzensorten begeistern selbst höchst anspruchsvolle Kaffeekenner. Für viele Kaffee-Experten ist Kaffee aus Costa Rica sogar der beste Kaffee der Welt. Beim Cup of Excellence, der jährlich die besten Kaffees kürt, sind die Bohnen aus Costa Rica immer auf den vordersten Plätzen.

Allgemein gilt Kaffee, der ab etwa 1000 Meter Höhe wächst als qualitativ hochwertiger Hochlandkaffee. . Einer der Gründe für die exzellente Qualität ist, dass die Bohnen im Hochland langsamer wachsen und sich somit ein intensiveres Aroma in der Kirsche entwickeln kann.

Das beste Anbaugebiet ist neben Tarrazu und Tres Ríos die Region Naranjo im West Valley. Hier liegt auch die Hacienda Pilas, die in 7. Generation für Kaffee verantwortlich zeichnet. Es liegt inmitten des geschützten Regenwaldes und auf fruchtbarer Vulkan-Erde. Keine Chemie, keine Rodungen, reine Handarbeit, faire Bezahlung der Arbeiter. Das garantieren zudem die Siegel der „Rainforest Alliance“ als auch das Bio-Zertifikat von Coffee Costa Rica. Die Kaffeekirschen gedeihen auf der Hacienda Pilas in Höhen von 1000 bis 1200 Metern.

 

Reine Handarbeit auf der Hacienda Pilas

Jede Kaffeekirsche einzeln gepflückt

Costa Rica Cafe

Ernte auf der Hacienda Pilas

Ab November wimmelt es nur so auf der Hacienda Pilas mitten im Regenwald-Schutzgebiet. Dann strömen über 300 Erntehelfer aufs Landgut, auf dem ansonsten rund 30 ortsansässige Mitarbeiter beschäftigt sind. Hochsaison für die Kaffee-Ernte. Viele der Pflücker und ihre Familien kommen seit Jahren oder gar Jahrzehnten. So wie José und Manuel Gonzàles. “Mit Kaffee wird weltweit viel Ausbeutung betrieben. In Costa Rica ist das nicht so. Wir arbeiten gerne hier, die Ernte bringt uns gutes Geld und  auf der Hacienda Pilas  ist zudem die Versorgung sehr gut. Wir haben eigene Häuser während unseres Aufenthalts und das Essen ist hervorragend.”

Nur 1 % der weltweiten Kaffeeproduktion stammt aus Costa Rica

Arbeit gibt es reichlich, denn auf der 160 ha großen Plantage wird jede Kirsche von Hand gepflückt. Idealerweise, wenn die Frucht in feurigem Rot leuchtet, doch vor allem zu Beginn der Saison zeigen die Körbe der Pflücker ein kunterbuntes Bild. Dann heißt im Anschluss erneut von Hand auszusortieren. “Nur die Bohnen roter Kirschen sind gut genug für den Export nach Deutschland. Alle andere Bohnen bleiben im Land  und werden für heimischen Kaffee weiterverarbeitet”, erklärt Dr. Carlos Soares.

Spätestens 18 Stunden nach der Ernte muss verarbeitet werden, sonst verlieren die Kirschen samt Bohne an Intensität und Qualität. Auf den Kaffeeplantagen der Hazienda Pilas wird vor Ort getrocknet und die Bohnen anschließend von Hand sortiert.

Kaffee Costa Rica

Kaffee Costa Rica 800

Der Anbau von Kaffee ist arbeits- und zeitintensiv. Erst nach drei bis vier Jahren trägt die Pflanze genügend Früchte für eine Ernte. Es wird beim Anbau zwischen zwei Methoden unterschieden: der intensiven (Großplantagen mit Kaffeemonokulturen) und der extensiven (die Kaffeepflanze wächst in einer Mischbepflanzung). Diese haben nicht nur Einfluss auf die Natur, sondern auch auf den Geschmack des Kaffees.

Geröstet wird in München

Die Röstung entscheidet den Kaffee

Das Rösten ist die Königsdisziplin der Kaffeeverarbeitung, denn erst beim Röstvorgang werden die bis zu 800 verschiedenen Aromastoffe der Kaffeebohne zum Leben erweckt, weil der im Rohkaffee enthaltene Zucker karamellisiert und dem  Kaffee seinen typischen Geschmack gibt. Der reicht von karamellig-nussig bis schokoladig. Die Kaffeeröstung ist also ein hoch komplexer und sensibler Vorgang.

Wie ein schlechter Metzger, der das allerbeste Fleisch verhunzen kann, kann falsches Rösten die besten Bohnen ruinieren. Die Verantwortlichen von Costa Rica Cafe haben sich für ihre Einführung in Deutschland München als Standort ausgesucht und alle Röstereien in München besucht. Partner wurde der Familienbetrieb Schneid in Feldmoching, denn hier werden die Bohnen im Langzeitröstverfahren und bei niedrigen Temperaturen produziert. Dafür steht inzwischen schon die dritte Generation an der Röstmaschine.

15 – 20  Minuten dauert der Röstvorgang während industrieller Kaffee nach 2-3 Minuten seine Bestimmung erreicht hat. Der Vorteil der Langzeitröstung ist nicht nur ein perfekter Braunton, sondern vor allem der Abbau der Gerbsäuren. So schlägt uns manch ein Kaffee auf den Magen und der andere nicht.

Kaffee besitzt mehr als 800 Aromastoffe

Per Hand wird in der Rösterei  Rohkaffee etwa auf maximal 260 Grad Celsius erhitzt. In den Bohnen setzt eine Kaskade chemischer Reaktionen ein: Wasser verdampft, Zucker und Eiweiße reagieren miteinander, Öle treten aus, Säure zersetzt sich. Am Ende entstehen mehr als 800 Aromastoffe.

“Je länger der Röstvorgang und je niedriger die dabei eingesetzten Temperaturen, desto besser die Qualität, die Verträglichkeit und desto besser und wenig säuerlich der Kaffeegeschmack”, sagt  Dr. Carlos Soares von Costa Rica Cafe. Die perfekte Temperatur liegt bei 200 Grad. Im Vergleich: Industriekaffee wird bei bis zu 550 bis 800 Grad geröstet, was ein passionierter Kaffeetrinker auch an tiefschwarzen Bohnen erkennt. 

 

Costa Rica Cafe

GUT ZU WISSEN

Der Kaffeebranche ist es gelungen, mit ihren Premiummarken im nichtmilden Segment den Geschmacksnerv der deutschen Verbraucher genau zu treffen. Die meisten Röstkaffees haben ein kräftiges, komplexes Aroma, eine deutliche Röstnote, schmecken deutlich säuerlich und bitter. Dieser einheitliche Geschmack wurde bei zwei Drittel der getesteten Kaffees festgestellt.

Das sensorische Einheitsprofil der Kaffees im Test mag Kaffeegourmets nicht schmecken. Sie zahlen viel Geld für Kaffee einer bestimmten Herkunft und Sorte. Doch solche Spezialitätenröstungen haben mit dem Alltagskaffee von heute wenig gemeinsam. Handelsübliche Kaffees orientieren sich gezielt am populären Geschmack.

Kein anderes Lebensmittel kann mit über 800 so viele Aromen beinhalten wie Kaffee. Zu typischen Kaffeearomen gehören u.a.: fruchtig, floral, grasig, nussig, erdig, rauchig, würzig oder schokoladig.

Single Origin Coffee

100 % Arabica

Costa Rica cafe

 

Deutsche Genießer wissen längst, dass Qualität, ökologisch vorbildliche Herstellung ihren Preis wert sind. Cafe Costa Rica bietet ein verantwortungsbewusste Preis-Leistungsverhältnis, denn 500 g Bio-Kaffee oder Bio-Espresso kosten 13 Euro, 1000 g 23,90 Euro. Ab 20 Euro Einkaufswert versandkostenfrei. Der Geschmack herausragend: leicht schokoladig-nussig.

Costa Rica Best Coffees GmbH
Brunhamstraße 21 – Haus 203/7
81249 München
Deutschland
Tel: +49 (0) 89 46138615
E-Mail: info@costa-rica.cafe
www.costa-rica.cafe

Depot & Degustation
Café Manini
Tattenbachstraße 18
80538 München-Lehel