von foodhunter
Kategorie: Reise

Narbonne – Narbonne Plage und Gruissan

Narbonne - Narbonne Plage und Gruissan

Wir sind 1000 km nach Narbonne gefahren, nur um das legendäre Restaurant „Les Grands Buffets“ zu besuchen. Doch Narbonne ist eine hübsche Kleinstadt und durchaus einen Besuch wert. Ein paar Tipps können wir Ihnen daher geben. Was lohnt und was nicht.

 

Autorin Sabine Ruhland
Fotos © foodhunter

 

Unser Übernachtungs-Tipp ist das Hotel Le Mosaīque, ein zauberhaftes Boutique-Hotel mit Pool im Herzen von Narbonne und dennoch ruhig gelegen. Zur Markthalle und dem Canal de la Robine sind es keine 200 Meter und auch alles andere ist bequem zu Fuß erreichbar.

Tipp: Neben den Zimmern und Suiten gibt es zwei Apartments im Haus gegenüber – elegant eingerichtet mit offener Küche und je zwei Schlafzimmern.

 

 

Die Markthalle von 1901 sollten Sie unbedingt besuchen, täglich geöffnet von 7-14 Uhr. Allerdings ist das Chez Bebelle, das auf Instagram gehypt wird, weil Besitzer Gilles mit einem Megaphon die Bestellung (ausschließlich Fleisch) an den gegenüberliegenden Stand brüllt (der gerade mal 2 Meter entfernt ist), um dann das verpackte Fleisch im Flug aufzufangen, eher überbewertet.

 

 

Einen Katzensprung von der Markthalle entfernt, liegt das Bonne Mère, ein kulinarisches Juwel, charmant, unaufgeregt und bekannt für seine Fischgerichte. Unsere Seezunge war von solcher Frische, dass wir am Abend nochmal hingegangen sind. Dazu ein flinker, herzlicher Service und eine Terrasse mit Blick auf den Kanal und die Kathedrale. Wunderbar!

 

 

Die Innenstadt ist klein und geprägt von der Kathedrale Saint-Just und Saint-Pasteur, die mit ihrem gotischen Stil direkt von den großen Kathedralen Nordfrankreichs inspiriert ist. Prächtig sind der Hochaltar, die historische Orgel, der gotische Chor mit über 40 Metern Höhe und 60 Metern Länge. – Unbedingt sehenswert!

 

 

Narbonne Plage und Gruissan Narbonne

 

Wir fahren zunächst zum berühmten Narbonne Plage und nehmen die Route D168 – eine Traumstraße! Südfrankreich pur, mit herrlichen Aussichten auf das Massif de la Clape, vorbei an Hotels und Weingütern wie dem Château L’hospitalet Wine Resort.

Narbonne Plage erfüllt was den Strand betrifft, alle Erwartungen. Allerdings ist der dazugehörige Ort ein schmuckloses Touristendomizil ohne Charme und für uns keine Option.

 

 

Die Alternative: Gruissan, nur wenige Kilometer entfernt. Der Ort liegt auf einer Halbinsel, umgeben von Lagunen und besteht aus der Altstadt Gruissan-Village und den Ferienhaussiedlungen Gruissan-Plage und Gruissan-Les Ayguades.

 

Der traditionelle Markt findet ganzjährig montags, mittwochs und samstags auf dem Place Gibert und den angrenzenden Straßen statt und garantiert reiche Beute für alle Ferienhausbesitzer. Zudem gibt es unzählige charmante kleine Geschäfte, Cafés und Restaurant. Ein Ort wie erwünscht und erhofft, wenn man an Südfrankreich denkt.

 

 

Von Gruissan-Village zum Gruissan-Plage sind es allerdings 2,4 km entlang einer viel befahrenen Straße. Am Ende des Weges wartet allerdings ein bisschen Malibu Feeling mit Palmenstrand.

 

Unser Restaurant-Tipp: Grand Soleil. Holzterrasse mit herrlichem Blick, fantastischem Essen und einem ausgesprochen charmanten Service.

 

 

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