Tausendjährige Geschichte, barocke Umgebung, exzellente Weine, Gastfreundschaft und das Macok Bistro – genügend gute Gründe, um Eger in Ungarn zu besuchen, rund 120 km von Budapest entfernt.
Autorin Sabine Ruhland
Fotos © foodhunter
János Macsinka ist in Ungarn kein unbeschriebenes Blatt – ungarische Gourmets rechnen längst damit, dass er mit seiner ungewöhnlichen Küche einen Guide Michelin Stern erhält. Bislang hält er den Bib Gourmand uns das seit über fünf Jahren durchgängig.


Wir kosten, was der Michelin empfiehlt und sind begeistert. Eine elegante Wildschweinsuppe, die sich mit leichter Süße, kraftvoll aber keinesfalls „wildig” zeigt. Ganz sicher eines jener Gerichte, die lange nachhallen und vom versierten Gaumen immer wieder abgerufen werden können.
Auch der Denver Cut, ein besonders Stück aus dem zarteren Nackenmuskel des Rinds, charakteristisch für seine zarte Marmorierung, serviert János in Vollendung. So zart, dass wir es wie ein pulled beef mit der Gabel zupfen können, dazu glasierte Karotten und eine feine Jus. – Kaum zu glauben, dass das kleine Bistro unterhalb der Burg Eger eine derart kulinarische Bandbreite bereithält.
János lächelt: „Gut für mich, wenn es meinen Gästen guttut, das ist meine Philosophie.“




Macok Bistro
Tinódi Sebestyén tér 4
3300 Eger
Ungarn
täglich 12-23 Uhr geöffnet


Die ungarische Vereinigung SVÉT hat sich mit ihren Kooperationspartnern zum Ziel gesetzt, die kulinarischen Besonderheiten des ungarischen Nordostens (Regionen Eger, Tokaj, Bükk-Gebirge und Szabolcs-Szatmár-Bereg sowie Hajdúság) national wie international mehr in den Fokus zu setzen.
