Hühnerschwemme – Markus Meichenitsch und der Hühnerpilz

Hühnerschwemme – Markus Meichenitsch und der Hühnerpilz

Das neu eröffnete Weinhäusl in München (Haidhausen, Wiener Platz) hält für Genießer so manche kulinarische Überraschung bereit. So kocht spontan Markus Meichenitsch für drei Tage vor Ort, dekoriert mit 2 Hauben und 16 Punkten im Gault&Millau. Im Gepäck geniale Gerichte, die er smarte Aufsteiger leger aus der Hüfte schießt. Eine unwiderstehliche Zutat: Hühnerschwemme. 

 

Autor Sabine Ruhland, Fotos ©foodhunter

 

Abgesehen von der Krausen Glucke, die der der 24-jährige Chefkoch des Jaglhofs ebenso locker wie geschmacklich neu interpretiert aus Topf und Pfanne zaubert wie Bison oder getockeneten Kabeljau, serviert er ganz nebenbei als Überraschungszutat “Hühnerschwemme”.

Hinter diesem markantem Namen steckt ein Pilz, der in Textur und auch Geschmack dem von Hühnerfleisch ähnlich ist, was nicht nur Vegetarier aufhorchen lässt.

Nachteil: „Wir bekommen diesen Pilz selten”, sagt Markus Meichenitsch, was erklärt, dass selbst foodhunter ihn noch nie auf den Märkten und Pilzständen entdeckt hat.

Tipp vom Profi-Koch: Den Pilz gut waschen, danach trocknen. Später bei Bedarf den getrockneten Pilz nur noch in den Sud oder die Bouillion werfen – er entwickelt schnell sein volles Aroma.

 

 

Schade, den genialen Jungkoch erleben Sie nur wenige Tage im Weinhäusl in München-Haidhausen, ansonsten hat er seinen Heimatherd im Jaglhof, Steiermark.

Unwiderstehlich: Bisonfilet, butterweiches Pürree, Krause Glucke 2.0.