Oli de Santanyi – Mallorcas feinstes Bio-Olivenöl

Oli de Santanyi - Mallorcas feinstes Bio-Olivenöl

Der Duft von Gras mit einer Note von grünen Mandeln, grünen Tomaten, frischer Artischocke … das mallorquinische Bio-Olivenöl Oli De Santanyi begeistert unsere Nasen und mehr noch unseren Gaumen, denn mit seiner zarten Bitterkeit hinterlässt es in der Kehle ein angenehmes Prickeln. Oli de Santinyi entsteht aus den drei regionaltypischen Olivensorten Arbequina, Picual und Empeltre. 

 

Autor Dirk Vangerow

 

Jedes Olivenöl der Insel, das einen charakteristischen Geschmack schenkt und sich Oli de Mallorca nennen darf, wird aus Mischungen der drei Olivensorten Arbequina, Picual und Empeltre hergestellt. So auch das Oli de Santanyi, ein Bio-Olivenöl, bei dem die Oliven von Hand und noch in grünem Zustand, also sehr früh geerntet werden, bereits Ende September bis Anfang Oktober.

 

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“Den höchsten Gehalt an gesunden Inhaltsstoffen besitzen die Oliven zu Beginn ihrer Reifephase”, erklärt Dr. Dirk Müller-Busch. Der deutsche Arzt hat gemeinsam mit Rudolf Langer die Olivenhaine gekauft, um Mallorca Bio-Olivenöl in Premiumqualität zu produzieren. “Deshalb ist die frühe Ernte ein Qualitätsfaktor, wenngleich die frühe Ernte hohe Anforderungen an Know-how, Technik und Erfahrung verlangt.”

Für Kenner ist das Bio-Öl aus der Frühernte ein Genuss, es schmeckt nach frischen grünen Aromen, zeigt am Gaumen eine lang anhaltende Fruchtigkeit und einen leicht pfeffrigen Geschmack.

Eine Qualitätsphilosophie, die weit über den herkömmlichen Bio-Gedanken hinausgeht

 

An der wunderschönen Küste, im Südosten Mallorcas befinden sich die OLI DE SANTANYI Olivenhaine in unmittelbarer Nähe zum Naturpark Mondragó. Hier, zwischen der Küste mit ihren weißen Stränden, einem Meer, das in allen Blautönen schimmert, und den Bergen der Serres de Llevant herrscht ein besonderes Mikroklima, das den Anbau von qualitativ einzigartigen Bio-Oliven ermöglicht.

 

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Im Kampf gegen Schädlinge setzt man bei Oli de Santanyi auf die Natur

 

So werden beispielsweise die Stämme der Olivenbäume mit Schafwolle umwickelt, was Schädlinge und Käfer abwehrt. Zudem bietet Oli de Santanyi  Fledermäusen ideale Lebensbedingungen in einer pestizidfreien Umgebung und errichtet spezielle Schlafhöhlen, die gerne von den nachtaktiven Tieren angenommen werden. Ihr Dank: sie sind hungrige Insektenvertilger und unterstützen somit die natürliche Art der Schädlingsbekämpfung.

Ebenso wichtig ist der Erhalt eines biologisch aktiven Bodens:spezielle Gräser, Kräuter und Blumen, die zwischen den Olivenreihen wachsen, sorgen für eine Nährstoffe und ermöglichen einen Mikrokosmos mit Millionen von Kleinstlebewesen.

 

Öl, das wie Wein erzeugt wird

 

Wie bei der Weinreben wird auch den Olivenbäumen durch regelmäßiges Zuschneiden im Wachsen Einhalt geboten, wird die Olivenmenge reglementiert. Weniger Masse, mehr Qualität in der einzelnen Frucht. Zudem sorgt der richtige Schnitt dafür, dass die Oliven von Hand geerntet werden können.

 

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Arbequina, Picual, Empeltre – feinste Oliven

 

Die Arbequina ist etwa so groß wie eine Haselnuss, liefert ein intensiv-fruchtiges Öl mit einer Note von grünen Mandeln, grünen Tomaten, frischer Artischocke und einer zarten Bitterkeit

Die Picual besticht durch ihren hohen Polyphenolgehalt und einen hohen Anteil an natürlichen Antioxidantien, wodurch sie dem Öl eine ausgezeichnete Haltbarkeit beschert. Sie schenkt dem Öl die Pfeffernote und einen höheren Gehalt an Bitterstoffen.

Das Öl der Empeltre ist leicht fruchtig und süßlich, mit einer feinen Schärfe und dem Geschmack grüner Äpfel. Weil die Sorte ein mildes Öl ergibt, fördert sie ein balanciertes Geschmacksbild.

 

Der Ölbaum zählt zu den ursprünglichsten Gewächsen der Insel. Vermutlich haben die Griechen den Olivenbaum auf das spanische Festland gebracht, von dort kam er nach Mallorca.

Der Handel mit Olivenöl begann schon zu Zeiten der Römer. Im 16. Jh. wurden die Anbauflächen, ausgeweitet und der Hafen von Port de Sóller wurde zum Haupt-Exporthafen für Frankreich und Nordafrika

Das auf Mallorca hergestellte Olivenöl zählte zu den wichtigsten, historischen Handelsgütern der Insel. Heute sind ca. 12.000 ha mit mehr als 760.000  Olivenbäumen bepflanzt, einige davon weit über 500 Jahre alt.

Die Bäume dürfen wachsen, wie sie wollen. Im bergigen Gelände können kaum Maschinen benutzt werden, meist wird von Hand geerntet. Die Ernte der frühen Olivensorten beginnt Ende Oktober, die aller anderen Anfang Dezember.