Rote Bete gebacken. Et voilà, sie schmeckt!

Rote Bete gebacken. Et voilà, sie schmeckt!

Dieses Gemüse ist nicht nur ein Kinderschreck, sondern erweckt auch den Unmut vieler Erwachsener: Rote Bete. Ein ultimativer Tipp:  Rote Bete backen statt kochen. Sie schmeckt besser und behält die Farbe. Superfood ohne Reue!

Autor Sabine Ruhland, Fotos ©foodhunter

 

Die Rote Bete wachen, nicht schälen und in einer ofenfesten Form auf grobes Salz betten. Das verhindert ein Anbrennen. Den Ofen auf 170 °C vorheizen und die Rote Bete backen. Für unser Foto haben wir unterschiedliche Knollen verwendet, idealerweise nehmen Sie Knollen in ähnlichen Größen, damit sie gleichzeitig gar sind – das sind sie, wenn beim Einstechen mit einer Rouladennadel kein Widerstand mehr spürbar ist. Abkühlen lassen, schälen und in Scheiben oder Würfel schneiden.

Drei Rezepte, die Sie mit der Roten Bete versöhnen!

 

Rezept Nummer 1: Das Erdige will Säure. Also dünne Bete-Scheiben mit Apfelwürfeln, Walnusskernen und Dill mischen und mit einer Vinaigrette aus Rotweinessig, Senf, Salz, Pfeffer, etwas Zucker und Walnussöl begießen. Raffiniertes Extra: Scheibchen von eingelegten schwarzen Nüssen obendrauf.

Rezept Nummer 2: gleiche Vinaigrette, aber zuvor frischen Meerrettich raspeln und zusammen mit hauchdünn geschnittenen
Frühlingszwiebeln über die Rote Bete geben.

Rezept Nummer 3: Katerfrühstück. Dafür Rote Bete-Würfel mit Apfel- und Kartoffelwürfeln in einer Schüssel durchmischen. Salzhering und Essiggurken in kleine Stücke schneiden, etwas Dill dazu und unterheben. Nun alles mit einer abgeschmeckten Sauce aus saurer Sahne und Mayonnaise vermischen.

Rezept Nummer 4: Beilage zu Fisch oder Wild. Die gebackenen Rote Bete in Würfel schneiden. Butter in einer Kasserolle schmelzen lassen und einen EL Bitterorangen-Marmelade zugeben. Die Betewürfel darin glasieren und am Schluss mit Rotwein- oder Johannisbeeressig ablöschen.