Van Volxem Manufaktur – feinste Saarweine

Van Volxem Manufaktur - feinste Saarweine

Handarbeit. Handarbeit. Handarbeit. Alle Arbeitsschritte sind darauf ausgerichtet. Kaum ein Weingut könnte sich kompetenter mit dem Namen Manufaktur schmücken als Van Volxem von Roman Niewodniczanski. Die neue Kellerei auf dem Schlossberg in Wiltingen ist ein “überragendes”  (Wahr-)Zeichen für die Weinkultur an der Saar.

 

Autor Sabine Ruhland, Fotos ©foodhunter

 

„Wir exportieren inzwischen fünfzig Prozent unserer Weine ins Ausland und erwarten stetig steigende Besucherzahlen aus aller Welt.” – 85 Hektar Weinberge in besten Südwestlagen sind es inzwischen, gekeltert werden rund 600.000 Flaschen pro Jahr. Eine Größenordnung, die in dem historischen Winzerhaus in Wiltingen, in dem wir Roman Niewodniczansk 2015 das erste Mal besucht haben, nicht mehr zu bewerkstelligen war.

Auf dem Schlossberg ist die Logistik bis ins Kleinste durchdacht, um in der eigentlichen Kellerei Betriebsleiter Dominik Völk und seinem Team konzentriertes und ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen – während die Gäste im eigens errichteten Besucherturm Weinproben, kulinarische Genüsse und Events genießen können.

 

Sein Stolz auf das Erreichte ist für Roman Niewodniczanski nie eine One-Man-Show. Er bezieht Team, Region und alle adäquaten Partner in sein Ziel mit ein, das da lautet, den Saarweinen zu neuer, “alter Größe” zu verhelfen.

 

„Architektur ist ein wichtiger Teil, um die Marke Wein langfristig zu sichern.”

 

Das Gebäude-Ensemble setzt Maßstäbe, leuchtet mit seiner hellen Fassade aus Travertin weithin sichtbar über die grüne Rebenlandschaft. Nein, nicht zur Show habe er es erbauen lassen, betont Niewodniczanski, sondern um perfekte Logistik zu gewährleisten. – Schwer zu glauben für der Gast, der das erste Mal den markanten Kubus besucht, durch das handgefertigte Messingportal schreitet, das so viel gekostet hat wie ein stolzer Mittelklassewagen. Der das erste Mal zwischen dunkler Eiche, silbrig schimmerndem Passeirer Gneis Granat und Hunsrückschiefer einen Weinkeller der Superlative erlebt oder durch die größte Fensterscheibe der Region (über 8 Meter) einen Panoramablick der fantastischen Art erlebt. – „Architektur ist aber ein wichtiger Teil, um die Marke Wein langfristig zu sichern”, ist sich Niewodniczanski sicher.

 

Das Messingportal, Handarbeit aus Italien. Stilsicher wie der Hausherr selbst.

 

„Der Monolith, eine neue Landmarke.”

 

Der Besucherturm entstand in Anlehnung an den Bismarckturm auf der gegenüberliegenden Hangseite. Beide repräsentieren den Stolz des erfolgreichen Weinbaus an der Saar – damals wie heute. Im Inneren des Van Volxem Kubus befindet sich eine Vinothek voller Leichtigkeit mit hohen Decken, bodentiefen Fenstern und schwebenden Elementen. Pur, klar, edel ohne Schnickschnack – wie der Wein so die Architektur. Auch im Obergeschoss ein Travertin-Küchenblock, riesige Fenster nach drei Seiten. „Von hier aus kann ich fast alle meine Weinberge sehen”, freut sich Niewodniczanski.

Weil zu Weinproben und Weingut-Besuchen eine Kellerführung unabdingbar ist, hat Niewodniczanski im Keller des Turms seine Schätze platziert. Ausgewählte Jahrgänge, die in horizontal verankerten Edelstahlfässern einem jahrelangen Reifeprozess unterzogen werden – auch, um die Lagerfähigkeit der feinen Tropfen eindrucksvoll zu beweisen. Angrenzend ein großer Holzfasskeller – hier reifen die berühmten Van Volxem Saarweine, die sich durch ihre Leichtigkeit im Alkoholgehalt und ihre Größe im Geschmack und Aroma auszeichnen. – Natürlich in Fässern, für die eigens Eichen in den familieneigenen Wäldern ausgesucht wurden und von Wänden aus Hunsrückschiefer umrahmt.

 

Errichtet wurde das markante Van Volxem Weingut auf dem Gelände einer seit Jahren aufgegebenen Kellerei.

Die Eichenfässer, gefertigt aus den Eichen der familieneigenen Wälder.

Das “Munitionslager” – horizontal verankerte Edelstahlfässer beweisen die Lagerfähigkeit der Van Volxem Weine.

Ruhe auf der Terrasse, ungetrübter Genuss für die Gäste. „Alle sind willkommen, ich will keine Hemmschwellen”, sagt Roman Niewodniczanski.

 

 

„Wir machen Weine mit Struktur. Keine Flachlagen, sondern charaktervolle Weine, die ihren Boden, ihre Lage geschmacklich widerspiegeln.”

 

Angesichts des Klimawandels, den Roman Niewodniczanski als die größte Herausforderung unserer Zeit sieht, keine leichte Aufgabe. „2018 war der heißeste Sommer, aber bereits seit 1989 ist jeder Sommer heißer als die Jahre zuvor. Trotzdem wollen wir keinen Riesling über 12 %vol. haben. – Trotz der immer intensiver werdenden Sommerhitze sollen unsere Weine leicht, aromatisch und bekömmlich bleiben.”

Davon sollen sich alle überzeugen können, denn Niewodniczanski will keine Hemmschwellen. Nach dem Grand Opening mit 1.300 Gästen gab es am darauffolgenden Tag einen Tag der offenen Tür. „Ich möchte Genießer aus Trier, der näheren Umgebung, den Radfahrer ebenso wie den verwöhnten Gourmet. Auf jeden Fall möchte ich, dass sich alle Weinliebhaber willkommen fühlen.”

 

Van Volxem
Schlossberg 347
54459 Wiltingen
office@vanvolxem.com

 

Die Vinothek – alles vom Feinsten. Besonders der Ausblick aus bodentiefen Panoramafenstern

Die Weine in der speziellen blaugrünen Flasche tragen ihre Herz auf der Zunge. Der Kenner erschmeckt Van Volxem auf den ersten Tropfen.

Im Obergeschoss die offene Küche, über 8 Meter breite Fensterfronten nach drei Seiten, um Panoram und Blick auf die Van Volxem Lagen zu bieten. Perfekter Ort für exklusive private Dinner und Events.

Wenn der Himmel ein solches Farbenschauspiel bietet, kann das nur heißen, er ist begeistert!