Maker’s Mark Kentucky Straight Bourbon Whisky

Maker's Mark Kentucky Straight Bourbon Whisky

Mangochutney und Steak-Marinade mit Maker’s Mark Kentucky Straight Bourbon Whisky, dazu ein klassischer Whisky Sour oder selbst gemachte Limonade mit einem Schuss Maker’s Mark. – Gut eingesetzt verleiht Whisky dem Sommer eine unkonventionell anregende Note, fernab des Images von Kaminfeuer, Ledersesseln und Zigarre rauchenden älteren Herren. Wir jedenfalls sind auf den Geschmack gekommen und unser nächstes Grillfest wird neue Highlights haben. Eine Liebe in 2 Akten.

 

Akt 1
Autor Sabine Ruhland, Fotos ©foodhunter

 

Das Etikett macht es auf den ersten Blick erkennbar: dieser Whisky ist speziell. Maker’s Mark wird als einziger amerikanischer Whisky ohne “ey” geschrieben. Dies hat er den schottischen Wurzeln der Familie Samuels zu verdanken. Von derartigen “Äußerlichkeiten'” abgesehen, punktet der Whisky mit Inhalt.

 

Marker's Mark Whisky

Ein Sommerregen kann ihm nichts anhaben. Maker’s Mark ist es gewohnt seine Aromen coolen Drinks zu schenken.

 

Für seine Herstellung wird roter Winterweizen verwendet statt – wie sonst üblich – Roggen. Produziert wird Maker’s Mark in Kentucky, in der ältesten noch betriebenen Bourbon-Destillerie der Welt.

“In Kentucky finden sich überwiegend Kalksandsteinböden, die auf natürliche Art das Eisen aus dem Wasser herausfiltern und es weich machen. Zudem ist Kentucky bekannt für heiße, feuchte Sommer und kalte Winter.– Also perfekte Bedingungen für die Reife”, erklärt Daniel Schöll. Deutlicher ausgedrückt: braucht der Whisky in Schottland vier Jahre zur Reife, genügt in Kentucky ein Jahr. Typisch Amerika: schneller, weiter, höher, möchte man meinen. Dem ist aber nicht so.

In der Destillerie ist Handarbeit das A und O. Während des Reifungsprozesses werden die Fässer nahezu täglich von Hand bewegt und verlagert. Die Flaschenetiketten werden per Hand gedruckt und gestanzt und jede Flasche wird von Hand in das rote Maker’s Mark Wachs gedippt – sein charakteristisches Markenzeichen

Die erste Flasche Maker’s Mark, die nach Deutschland geschickt wurde, ging nach München: in die  Pusser’s Bar von Bill Deck.

 

Makers Mark Whisky

Ein jahrelanger Weg vom White Dog zum Original bis hin zum Premium-Whisky

 

Unser Tasting zeigt die Range vom Beginn bis zur Vollendung, Wir starten mit dem White Dog – ein gebrannter klarer Whisky, der nur wenige Wochen gereift wurde. Kommt mit 60-70 vol % aus der Brennblase, wird auf 45 vol % “runtergefahren”. Das unverkäufliche Destillat ist im ersten Moment stechend was seinem Alkoholgehalt zuzuschreiben ist, bietet am Gaumen mit Süße um Vergebung und lässt im Nachgang sein fruchtiges Herz sprechen.

Kaum ein Jahr später … ein honigfarbener Whisky im Glas, für unser Empfinden immer noch stechend scharf im Abgang, aber schon mit reifen Zügen und leichtem Karamell. Dann Maker’s Mark Original, 4 Jahre gereift, wunderbar ölig mit einem Bouquet aus Vanille, Frucht und dominierendem Karamell. Zum Schluss der ersehnte Maker’s 46, ab Oktober auf dem deutschen Markt.

 

Makers Mark Whisky

Handmade – das unveränderte Qualitätsbewusstsein ergießt sich als flüssiger Sonnenschein ins Glas

Deutschland-Premiere im Oktober. Maker’s 46. Lohnt sich das Warten?

 

Zur Herstellung von Maker’s 46 wird während der Lagerzeit im Winter das Maker´s Mark Fass mit 10 getoasteten Stäben aus französischer Limousin-Eiche bestückt. Durch diese zusätzliche Reifung erhält der Bourbon ein tieferes, komplexeres Geschmacksprofil und behält dennoch das milde Aroma von Maker’s Mark.

In der Nase Toffee-Süße und die Sägespäne aus frisch geschlagenem Holz. Warmes Aroma von süßen Gewürzen und kräftigem Karamell. Im Geschmack cremig und sehr weich, doch dann öffnet sich der Marker’s 46 und explodiert mit Würzigkeit, die sich auf der Spitze der Zunge konzentriert. Muskatnuss, Glühwein, Piment, Zimt. Auch ein Hauch von heißem Apfelsaft. Das Finish ist eine natürliche Entwicklung der süßen Gewürzen am Gaumen, eine Konzentration von Süße, wie sie von einem Bourbon erwartet wird.

Seit Juli ist Maker’s 46 in Amerika auf dem Markt, ab Oktober in Deutschland. – Welche Umstände diesen neuen Whisky so speziell machen verrät Brand Ambassor Daniel Schöll.

 

Freiheit und Whisky gehören zusammen.

 

Doch Whisky ist weit mehr als raffinierte Fassreife für kalte Wintertage. Er kann auch erfrischend leicht und unkonventionell sein, klassisch oder mutig gemixt werden, Limonaden und Chutneys stylen oder Fleisch sexy umgarnen. Florian Geschka von der Theresa Bar München mixt die Klassiker: Maker’s Mark Sour; Maker’s Mark Mimt Julep und den Maker’s Mark Horse’s Neck.  Hier kommen die Rezepte:

 

Makers Mark Whisky

Florian Geschka war der begehrte Mann des Abends. Sonst Chef der Theresa Bar verwöhnte er mit perfekten Drinks.

 

Maker’s Mark Mint Julep

1 – 2 Teile Maker’s Mark
frische Minze
2 EL Zuckersirup
Puderzucker
Minze-Zweig zum Garnieren
Rohrzucker
Destilliertes Wasser

Für den Zuckersirup braucht es 3 Teile Rohrzucker und 2 Teile Wasser. Zucker in Topf geben. Kochendes Wasser darauf und bei schwacher Hitze rühren bis sich der Zucker gelöst hat. Sirup erkalten lassen. Die frische Minze im Sirup zerstoßen, Maker’s Mark Bourbon und destilliertes Wasser zugeben.
Ein Glas mit zerstoßenem Eis füllen und Mischung darüber gießen.
Mit Puderzucker und Minze garnieren.

 

Marker's Mark Whisky

Links: Maker’s Mark Horse’s Neck. Rechts der Maker’s Mark Mint Julep

 

Maker’s Mark Sour

So easy, so good!

4 cl Maker’s Mark
2 cl Zitronensaft
1,5 cl Zuckersirup.

Alle Zutaten mit Eiswürfeln in den Shaker geben und in ein mit Eiswürfeln gefülltes Sourglas geben.

Maker’s Mark Horse’s Neck

Seinen Namen erhielt der Horse’s Neck durch die leger am Glasrand hängende Zitronenschale, die geschwungen wie ein Pferdehals den Drink verziert.

4 cl Maker‘s Mark
.150 ml Ginger Ale
1-2 Dashes Bitters
1 Zitronen- oder Orangenschale

Eis und Bourbon in das Longdrinkglas geben, mit Ginger Ale aufgießen und die Spritzer Bitters dazu. Die Schale mit einem Zestenschäler dünn abziehen und über den Glasrand garnieren.

 

Makers Mark

Für Experimentierfreudige: Limonade

 

“Ich hab ungefähr acht Bücher darüber gelesen, aber jetzt ist es eine echte Passion geworden” sagt Florian Geschka über selbstgemachte Limonaden und Soda-Kultur. Für die gibt er  4 EL geriebenen Ingwer und 2 EL Zucker in ein hohes verschließbares Glas und schüttet einen Liter destilliertes Wasser dazu. 4-5 Tage bei Zimmertemperatur bewirkt einen Gärprozess. “Hier hören Sie mal ins Glas”. Das tun wir und es prickelt so schön in unseren Ohren. Die Kohlensäure beginnt sich zu entwickeln. “Jeden Tag umrühren und etwas Zucker zugeben”, erklärt Geschka. “Und wenn Sie den Gärprozess unterbrechen möchten, weil Ihnen sonst Glas oder Flasche explodieren, dann einfach kühl stellen.” Diese Soda-Kultur ist die Basis für seine hausgemachten Limonaden, denen geschmacklich keine Grenzen gesetzt sind. Denn die Sirupe, ob nun süß, scharf, sauer oder bitter können je nach Gusto eingekocht werden.

Der Klassiker Lynchburg Lemonade

Ein erfrischender, sommerlicher Drink mit Whisky und Zitronenlimonade – perfekt für Grillabende.

4 cl Whisky
1 cl Triple Sec (Orangenlikör
1,5 cl Zitronensaft (Saft eines Zitronenachtels)
1,5 cl Limettensaft (Saft eines Limettenachtels)
Zitronenlimonade (selbst gemacht oder z.B. 7 Up)
Eiswürfel
Zitronen- oder Limettenschalen zur Deko

Servieren sollte man die Limonade stilecht im Schraubglas. Zunächst gibt man einige Eiswürfel in das Glas, füllt Whisky, Triple Sec, Zitronen- und Limettensaft hinzu, verschraubt das Glas und schüttelt es einmal gut durch. Anschließend wird es mit Zitronenlimonade aufgefüllt. Bei der Zubereitung darauf achten, dass die Zutaten wie gut gekühlt verwendet werden, denn die Limonade schmeckt eisgekühlt am besten.

 

Makers Mark

 

Grillen mit Maker’s Mark: BBQ Sauce, Chutney und Marinade

 

Was Sie sonst noch wissen sollten …

  • Das Label mit „Bourbon Whiskey“ erschien bereits in den 1850er Jahren. Es wird vermutet, dass der Whiskey nach der Bourbon Street in New Orleans benannt ist. Dort wurde der Whiskey aus Kentucky einer größeren Käuferschicht bekannt, die versuchte, „Whiskey wie in der Bourbon Street“ auch andernorts zu bekommen.
  • Die Bezeichnung „Bourbon“ wird durch die US-Gesetzgebung bestimmt und stellt die Rahmenbedingungen, die einen Whiskey zum Bourbon machen. Bourbon muss in den USA gebrannt sein und die Maische mindestens 51 % Mais enthalten. Der Alkoholgehalt darf beim Brand nicht mehr als 80 vol. % betragen und zu Beginn der Lagerung nicht mehr als 62,5 vol. %. Bis zu 2,5 Prozent seines Volumens dürfen aus Zusatzstoffen bestehen.
  • „Straight Bourbon“ wird mindestens zwei Jahre in neuen Fässern aus amerikanischer Eiche gelagert. Bis zu einer Lagerzeit von vier Jahren muss die Lagerdauer auf dem Etikett angegeben werden. Straight Bourbon darf keine Zusatzstoffe enthalten.
  • „Kentucky Straight Bourbon“ ist im US-Bundesstaat Kentucky gebrannt und mindestens ein Jahr dort gereift.
  • „Bonded Bourbon“ ist der Whiskey einer einzigen Brennerei aus einem einzigen Jahrgang, der für mindestens vier Jahre in speziellen Lagerhäusern gelagert wird.
  • „Tennessee Whiskey“ muss alle Anforderungen eines Bourbons erfüllen, im US-Bundesstaat Tennessee hergestellt worden sein und den Lincoln County Process durchlaufen haben (Filtration mit Holzkohle)