The Duke. Ein bayerischer Gin und viele “Drogen”

The Duke. Ein bayerischer Gin und viele "Drogen"

„Ohne Drogen könnten wir den The Duke Gin nicht brauen“. Was Maximilian Schauerte und Daniel Schönecker mit einem frechen Lächeln betonen, hat einen seriösen Hintergrund. Drogen sind in diesem Fall der Fachjargon für Ingredienzien.

Autor Sabine Ruhland, Fotos Foodhunter

 

13 an der Zahl sind es, die aus „The Duke“ einen ganz besonderen Gin machen. Vollmundig, mit interessantem Wacholderaroma von unbehandelten Wacholderbeeren, umgeben von einer Gewürz- und Kräuternote, die Kennern durchaus Gelegenheit gibt, die einzelnen Zutaten zu erahnen, darunter Kubebenpfeffer, Ingwer, Zimt, Koriander, Lavendelblüten, Zitronenschale, Angelikawurzel, Hopfenblüten und Malz. Jede Zutat aus biologischem Anbau.

„Vor allem Hopfen und Malz waren uns wichtig, denn wir wollten einen bayerischen Gin kreieren, schön weich durch das Malz“, sagt Max Schauerte. Ihr feines Gebräu sollte zudem pur schmecken und in einem in Gin Tonic erkennbar sein, denn schließlich werden 80 Prozent des Gins über Cocktails konsumiert, weshalb „The Duke“ auch einen Alkoholgehalt von 45 Prozent besitzt.

Eine Marktanalyse ging der Idee nicht voraus, dafür viel Leidenschaft und ein fertiges Design. Das brachte den Hersteller für Destillat-Apparate dazu, den beiden Einsteigern Reiner Hoppe zu empfehlen, einen alten Hasen in Sachen Brennkunst. Ein Glücksfall für alle. Gemeinsam verkosteten sie über 30 Gin-Sorten, um die eigene Geschmacksrichtung festzulegen.„Wenn Erfahrung und Ideenreichtum zusammenkommen und sich die Jugend etwas von den Älteren sagen lässt und dennoch gesunde Distanz erhalten bleibt, kann das sehr fruchtbar sein“, sagt Reiner Hoppe. In der Tat, „The Duke Gin Munich Dry“ hat das Potenzial, vielen Konkurrenten den Rang abzulaufen. Die Herstellung erfolgt klassisch, indem die Kräuter und Gewürze in einem Alkoholbad angesetzt werden. Nach 24 Stunden wird das Mazerat in den Kupferkessel gegeben und bei geringen Temperaturen destilliert. Die anschließende zweifache Filtration sorgt für ein klares und reines Aussehen des Destillats.„Bislang liegen unsere Stückzahlen noch in einem Bereich, in dem wir alles selbst machen: abfüllen, etikettieren und verpacken. – Im Grunde eine Qualitätskontrolle wie sie besser kaum sein kann“, sagt Daniel Schönecker.

Ingwer-Likör – das neue ‘Sucht’-Getränk aus der Schwabinger Destillerie

 

„Bitte bloß keinen Ingwer mehr, lass dir doch etwas anderes einfallen!” Das war die Resonanz auf die neue Idee. Inzwischen steht das neue Getränk aus der Schwabinger Destillerie wie auch der Gin in zahlreichen Barschränken. „Der Ingwer-Likör öffnet den Magen, ist ein idealer Appetitmacher und schmeckt pur so gut wie eine Cocktailvariante.“

Rezept für einen Ingwer-Drink

1/3 Ingwer-Likör

1/3 Mangosaft

1/3 Weißwein

Mischen. Kann kalt oder warm getrunken werden. Schmeckt außergewöhnlich!

 

 

Duke, Foto Foodhunter