Kerbelknolle – gesunde Wurzel, edelsüßer Kastaniengeschmack

Kerbelknolle - gesunde Wurzel, edelsüßer Kastaniengeschmack

Sie sind selten – und daher teuer. Kilo für 25 Euro, selbst auf dem kleinen Markt am Gutenberg-Platz in Karlsruhe. Optisch unscheinbar, erinnern sie uns an Mini-Pastinaken. Foodhunters Neugierde ist sofort geweckt. Gut, dass die Stand-Besitzerin gleich viel zu erzählen weiß. 

 

Autor Sabine Ruhland, Fotos ©foodhunter

 

“Ein wiederentdecktes Wintergemüse”, sagt sie. “Nach der Ernte im Juli lassen wir die Knollen noch drei bis vier Monate  nachreifen, bevor wir sie dann ab November auf dem  Markt verkaufen.” – Das mag erklären, warum die Kerbelknollen teuer sind und wir sie bislang noch nicht entdeckt haben.

Kerbelknolle – wie bereitet man sie zu?

 

Die Standl-Chefin gibt Tipps: “Mit einem Sparschäler schälen, dann kommt blütenweißes Inneres zutage, danach in hauchdünne Scheiben hobeln und roh essen, beispielsweise im Salat. Oder sie kochen sie und machen daraus – anstatt eines Sellerie-Pürees mal ein Kerbelknollen-Püree.”

Die Knolle lässt sich leicht schälen und schmeckt süßlich, fast wie eine Edelkastanie. Sie mundete roh im Salat ebenso gut wie tags darauf in der Pfanne angebraten zu Ravioli. Aber sie passt auch hervorragend zu  Fisch – wir sind begeistert!

Allerdings sind die Knollen so gut wie gar nicht zu bekommen – in München entdeckt bei Markus Weyel, Viktualienmarkt, Stand 7, dann allerdings für knapp 30 Euro das Kilo (im Vergleich 25 Euro auf dem Markt am Gutenbergplatz in Karlsruhe.

 

Kerbelknolle, Foto Foodhunter

Auf dem Markt am Gutenbergplatz 25 Euro das Kilo, auf dem Viktualienmakt knapp 30 Euro.

 

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