Pilzrezept: feine Mischung – Steinpilze und Herbsttrompeten

Pilzrezept: feine Mischung – Steinpilze und Herbsttrompeten

Was der Spargel im Mai, sind die Pilze ab Oktober – eine kulinarische Wonne! Die Gier ist groß, die Tüten voll. Steinpilze vs. Herbsttrompeten. Wer ist der geschmackliche Sieger?

 

Autorin Sabine Ruhland, Fotos ©Foodhunter

 

Für uns sind es die Herbsttrompeten, denn sie schmecken intensiv erdig, nussig und sehr pilzig, Die dunkelbraunen Pilze, auch Totentrompeten genannt, sind wahre Aromabomben, die nichts drumherum brauchen.

 

1, 2, 3 … So schnell kommen Sie zum puren Genuss

Butter, Salz, Pfeffer in die Pfanne (den Pfeffer gleich dazu, damit er mehr Aromen freigibt!)

Pilze dazu, eventuell einen Schuss Weißwein, bei Bedarf am Ende nochmal ein Stück Butter.

Auf Wunsch kombiniert mit Pasta oder einem feinen Kalbfleisch.

 

 

Der Steinpilz, König der Pilze, wird bei uns fast überall durchgeschnitten angeboten (im Vergleich beispielsweise zu Italien), damit wir als Verbraucher sehen, ob das Innenleben glatt und sauber ist. Bei vollständigen Steinpilzen lässt sich nämlich nicht erkennen, ob sich im Inneren kleine Würmer breitgemacht haben.

Der Steinpilz schmeckt – vor allem, wenn man vorher die Herbsttrompeten gegessen hat, weniger nach Pilz, ist feiner, verträgt deshalb mehr zusätzliche Aromen. Schalotten oder Zwiebeln, fein geschnitten, gehören in die Pfanne wie Butter, Salz und Pfeffer und am Schluss Petersilie.

 

Öl oder Butter?

 

Geht statt Butter auch Olivenöl? Bei Pilzen nehmen wir nie Olivenöl, denn die meisten guten Öle haben einen extremen Eigengeschmack, der nicht immer mit dem Pilzaroma harmoniert. Hier der klare Foodhunter-Tipp: Butter, sonst nichts!