So easy, so good. Der gute alte Bratapfel

So easy, so good. Der gute alte Bratapfel

Nein, sexy ist er nicht. Eher uncool, finden manche. Dabei hat er alles, was guttut. Vitamine, einen süßsäuerlichen Geschmack, bietet Variantenfreiheit (von herzhaft bis süß), ist schnell gemacht und hat wenig Kalorien. Geben Sie ihm doch mal wieder eine Chance, dem Bratapfel.

 

Autor Sabine Ruhland,
Foto oben fotolia ©Jenny Sturm

 

“Fein, ihr macht das Huhn, ich als Dessert einen Bratapfel”; sagt Tante Dorle, bei der wir uns zum gemeinsamen Kochen & Essen verabredet haben. Bravo, denken wir, ist ja nicht gerade einfallsreich. Doch wir wurden eines Besseren belehrt. Nach einem saftigen Huhn mit viel Gemüse und zart getrüffeltem Kartoffelpüree war der Bratapfel ein wunderbarer Abschluss. Machen wir jetzt öfter, haben wir uns vorgenommen.

So easy: Bratapfel

 

Für  Bratäpfel eignen sich Sorten, die eher säuerlich schmecken, wie z.B. der Boskoop. Bio-Äpfel, das ist ja klar, denn schließlich kommen sie mit Schale aufs Blech.

Äpfel mit Schale auf ein Backblech legen und im Backofen so lange backen, bis die Schale platzt.

Bei der einfachen Bratapfel-Variante nur noch Zimtzucker darüber streuen. Fertig.

TIPP: Vorher Kerngehäuse rausnehmen und die Äpfel nach Lust und Laune füllen. Nüsse, Marzipan, Marmelade, Zimt, Rosinen, Früchtemüsli, Eierlikör oder anderes Geistreiches, kräftiger Käse für alle die es herzhaft wollen. Kommt bei der süßen Variante noch Vanillesoße dazu, ist die kleine Glückseligkeit vorprogrammiert.

 

foto fotolia © Carmen Steiner