Nutella – das „fette” Geschäft

Nutella - das „fette” Geschäft

Knapp zwei Dutzend Schokoaufstriche hat die Stiftung Warentest labortechnisch untersucht und außerdem von ”geschulten” Sensorikern verkosten lassen. Diese vergeben der Masse in  Aussehen, Geruch und Geschmack die Note “sehr gut”. Der Marktführer Nutella von Ferrero ist also Testsieger der Stiftung Warentest.   

 

Auto Sabine Ruhland
Fotos ©Verbraucherzentrale Hamburg (oben); Abenteuer Regenwald (unten)

 

Dabei würde die genaue Angabe der Zutaten viele Genießer, vor allem Eltern, denen die Ernährung ihrer Kinder wichtig ist, vom Kauf abschrecken: Nutella besteht vor allem aus Zucker und Palmfett. Letzteres gilt für die tägliche Ernährung mit einem Anteil von 50 Prozent an gesättigten Fettsäuren als ungeeignet. Zucker füllt fast die Hälfte des Glases. Wäre Nutella in der Schule, erklärt ”abenteuer regenwald” würde sie im Fach Gesundheit krachend durchfallen: ungenügend auf ganzer Linie. Zu viel Zucker, zu viel Fett, zu viele Schadstoffe.

Da nutzt auch keine „Feinjustierung” wie das Unternehmen kürzlich erklärte.

Nutella ist und bleibt eine Zucker-Fett-Creme und ist dem Verbraucherwunsch nach weniger oder gar keinem Palmöl nicht nachgekommen. Dennoch kann der Verbraucher etwas tun: NICHT KAUFEN!

Es gibt übrigens tolle Alternativen:  Auf der Website regenwald.de finden Kinder und Eltern viele hilfreiche Tipps.

 

foodhunter’s Tipp:

Macadamiacreme bio von Ecoterra! 

 

©foto ecoterra