Autor Sabine Ruhland, Fotos © foodhunter Feinschmecker haben es leicht: Wo immer sie sind, in anderen Städten oder fernen Ländern – kaum auf einem Markt ist jedes Fremdsein vergessen. Neues entdecken, riechen, schmecken, plaudern mit den Standbesitzern über Herkunft und Geschmack der Produkte. So hat uns auch die weiterlesen…
Der Käse und das Batzen Bräu. Bierkas von Capriz
Inzwischen sind Capriz-Käsemeister Hubert Stockner (Foto oben) und Batzen Bräu-Braumeister Christian Pichler beste Freunde. Schließlich hat ihrer beider Kompetenz einen Käse hervorgebracht, den wir einfach nur grandios finden (wie so viele, die Hubert Stockner zaubert, aber das ist eine andere Geschichte). Der Bierkas von Capriz schmeckt zart nach Bier und weiterlesen…
Hollweck’s Marmelade vom Viktualienmarkt
Es gibt am Viktualienmarkt einen Stand, der hat mittwochs immer zu. Nicht, dass am Mittwoch kein Geschäft zu machen wäre, doch dieser Tag gehört der Leidenschaft des Standlbesitzers Herrn Hollweck und die heißt: selber machen. Marmeladen, Chutneys, eingelegte Früchte. Warum er das tut? „Weil ich dann weiß, was drin ist.“ weiterlesen…
Viktualienmarkt: die wunderbare Welt der Pilze
Fast schon giftig orange leuchtet uns der Kaiserling an, schält sich nur unfreiwillig aus der weißen Schale, die ihn umgibt. Auch die schwarzen Herbsttrompeten erwecken nicht den Eindruck vom sanftmütigen Pilzlein und die Fette Henne scheint eher den Tiefen des Meeren entsprungen zu sein. Autorin Sabine Ruhland, Fotos weiterlesen…
Gunnar Raabe Lieungh macht Londons besten Räucherlachs

Heute habe ich einen guten Fang gemacht: Ich bin im Gespräch mit Gunnar Raabe Lieungh, dem einstigen Fashion Designer von Schweden. Er entwarf Möbel, Kleidung, Uhren. Den großen Laufsteg hat er verlassen und sich vor zwei Jahren selbst ins kalte Wasser geschmissen: Er baute sich in London ein Räucherhaus nach norwegischem weiterlesen…
„EU-Käse“ – Interview mit Bronwen Percival von Neal’s Yard Dairy
London, meine neue Heimat und die Stadt, die allen Nationen ein Zuhause ist. Was auch passiert in der Welt, ich kriege es mit. So auch die Nachricht, dass Brüssel von der römischen Regierung verlangt, die Vorschriften bei der Käseherstellung zu ändern. Selbst in Bella Italia solle künftig erlaubt werden, was weiterlesen…
Filetstück: Sardine statt Seeteufel.
Autor Oliver Zelt, Fotos ©foodhunter „Die klitzekleinen Seitengräten machen wir raus“, sagt der Koch, „aber eigentlich könnten sie mitgegessen werden.“ Das sagt ausgerechnet der Mann, der als kleines Kind eine Forellengräte verschluckte, die erst ein Arzt aus dem Hals holen konnte. In seinem Restaurant sind die Sardinen garantiert weiterlesen…
Maronen in der Spitzenküche
Sebastian Völz ist ein Sammler. Als Kind fuhr der Thüringer zusammen mit der Familie zur Tante aufs Land. Dort standen, südlich von Gera, in einem kleinen Ort Kastanienbäume. „Ich war stolz auf jede Marone, die ich vom Boden aufgelesen und in den Korb gelegt habe“, erinnert sich der Koch. Noch viel weiterlesen…
Großer Zapfenstreich: Zirbenschnaps
Das Wichtigste für diesen harzig-milden Schnaps, der den Gaumen mit Nuancen von Süße und Zimt verwöhnt, sind die Zapfen vom Zirbenbaum. Der Baum wächst u.a. im Salzburger Land und in Kärnten. Wir kosten den Zirbenschnaps im Hotel Hammerwirt in Filzmoos. Selber g’macht ist er, vom Großvater und nur für den weiterlesen…
Pom-Pom Pilz. Ein kulinarischer Geheimtipp
In Deutschland ist er selten zu finden, wir haben ihn in der Schweiz entdeckt: Pom-Pom. Je nachdem welcher Gattung der Pilz angehört, besitzt er runde Puschel oder längliche Fäden, so dass man ihn auch Affenkopfpilz, Löwenmähne, Stachelbart oder Igel-Stachelbart nennt. Der Pom-Pom liebt alte Laubbäime, bevorzugt Eichen und krallt sich weiterlesen…
G’schichten vom Viktualienmarkt. Liebe geht durch den Magen
Autorin Sabine Ruhland, Fotos ©Foodhunter Am frühen Morgen ist er besonders schön, der Viktualienmarkt. Wenn die Standbesitzer noch Zeit für einen Ratsch untereinander haben, die Handwerker zum Frühstück eine Leberkäs-Semmel verdrücken während nebenan ein bekannter Sternekoch bei den Trüffeln seine Wahl trifft. Wenn die alte Dame aus der Nachbarschaft weiterlesen…
Britisch Brot. e5 Bakehouse
Ein Donnerstagmorgen im Juni: Die Sonne geht auf und ich die Treppe zur U-Bahn hinunter. Leicht den Schlaf noch in den Augen. Die Truppe, die ich heute besuche, ist vermutlich schon wieder müde, sie ist bereits halbwegs im Arbeitstag. Im e5 Bakehouse im Stadtteil Hackney wartet man auf mich, ein weiterlesen…
Jaega Wise: wild card brewery

Die „wild card brewery“ legt die Karten offen auf den Tisch: Das Bier entsteht hier auch nur durch eine Vergärung aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser. That’s it! Es muss dann wohl doch an Jaege Wise liegen, der 26-jährigen Brauerin, dass ich mir mit dem Hemdsärmel den Mund abwische und weiterlesen…
Gourmet Festival im Bregenzerwald
Mädchen in Juppentracht auf dem Weg in die Kirche und mit Nasenpiercing im E-Werk, der angesagten Wälderdisco. Historische Schindelhäuser und moderne Holzvillen, Käsknöpfle und Softshellcrab auf Meerwassergelee. „Meor ehrod das Ault und grüssed das Nü und bleibot uns sealb und dru Hoamut tru.“ (Wir ehren das Alte und begrüßen das weiterlesen…
Holunderstandl am Viktualienmarkt
Der verstorbene Günter Rohr ist allgegenwärtig. Nicht nur mit einem Erinnerungsfoto am Holunderstandl, sondern auch mit seinen Rezepten, die von Regina Rohr-Heckenberger und ihrem Mann Michael Heckenberger gehütet, gehegt und lebendig gehalten werden. „Wir kommen mit der Produktion kaum nach“, sagt der ehemalige Sozialpädagoge. „Aber es fällt uns im Traum nicht weiterlesen…